One Night Stand: Der Morgen danach

Als Georgia Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand sie sich im Bett eines ungeheueren Ungeziefer wieder.

Was sich wie ein surreales Mash-Up aus Franz Kafka und Sex and the City anhört, ist für viele allwochenendliche Wirklichkeit. Party, Drogen, Flirt – und schwuppdiwupp landet man im Bett eines Fremden. Wenn man nicht an Jack the Ripper gerät, kann das spaßig bis spannend sein, wir geben uns einander hin, nur hier und jetzt, nur du und ich, die Welt da draußen zählt nicht und es gibt kein Morgen.

Nur, leider gibt es eben doch ein Morgen, und das Erwachen ist zumeist böse. Was Euphorie, Nacht und Betäubung vernebelt haben, offenbart sich augenblicklich gestochen scharf. The horror, the horror, und man rätselt, wie man hier unbeschadet wieder rauskommt:

Hat man’s geschafft, ist der Kopf erfolgreich aus der Schlinge gezogen, die da heißt “Wie war noch mal dein Name? Soll ich dir Frühstück machen? Wann sehen wir uns wieder?”, – ist die Situation also überlebt, heißt’s so schnell wie möglich die Clique informieren, via SMS, E-Mail, Anruf oder gar Besuch. Bei Texts From Last Night kann man das dann nachlesen.

English abstract: The video clip shows a situation which many people know out of their own weekendly routine. The Homepage Texts From Last Night collects texts that are generated the day after.

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